Resilienz beschreibt unsere Widerstandsfähigkeit, d.h. ob uns ein Ereignis verletzt oder ob wir leicht damit umgehen können. Resilienz beschreibt auch unsere Fähigkeit nach einer stressvollen Phase zu Erholung und Ausgeglichenheit zurück zu finden.

In zahlreichen Studien konnte der Zusammenhang von dem Ruhe- und Bindungshormon Oxytocin und Resilienz nachgewiesen werden (vgl. Grippo, Trahanas et al. 2009, S. 1542, vgl. Bradley 2013, S. 2). Das sogenannte Ruhe- und Bindungssystem des Körpers wird durch Oxytocin gestärkt. Es hilft uns mit anderen Personen zu verbinden und uns selbst zu beruhigen und zu regulieren. Es ist Teil des Parasympathischen Nervensystems des Körpers.

Das Stresssystem – im Gegensatz dazu – hilft uns schnell reagieren zu können und Herausforderungen zu bewältigen. Es wird durch die Hormone Adrenalin und Noradrenalin gesteuert. Es ist Teil des Sympathischen Nervensystems des Körpers. Befinden wir uns dauerhaft in einem Stresszustand wird dieses System von Kortisol unterstützt.

Langanhaltender Stress kann schädliche Folgen auf unseren Körper und die Psyche haben. Wir können uns dann entfremdet fühlen, die verkörperte Selbstwahrnehmung kann verloren gehen und Körpersymptome können auftauchen (wie z.B. Verspannungen, Schmerzen, Irritationen, Körperängste, Bluthochdruck, kardiovaskuläre Ereignisse, chronisch entzündliche Erkrankungen, autoimmune Prozesse, Asthma, Neurodermitis, etc.). Nicht nur die Seele profitiert von einer Auszeit, auch unser Körper braucht Zeit, um regenerieren und auftanken zu können, um gesund zu bleiben.

dankbarkeit praktizieren. 
resilienz stärken.