im Körper zu Hause
Körperempfindungen
Den eigenen Körper als Kraftquelle erleben. Körperempfindungen erforschen, spüren, wahrnehmen. Vertrauen in eigenen Körper entwickeln.
Den eigenen Körper bewusst wahrnehmen.
Meist nimmt man den eigenen Körper nur dann wirklich bewusst wahr, wenn man sehr aktiv, hungrig oder durstig ist oder wenn der Körper nicht mehr richtig funktioniert oder schmerzt. Und nimmt man den Körper wichtig, dann häufig im Sinne von Funktionalität oder Äußerlichkeiten. Du achtest auf dein Gewicht, auf Schönheitsfragen oder eine gesunde Ernährung. Das alles sind wichtige Aspekte. Aber Körpergewahrsein umfasst noch etwas anderes. Es geht hier um das Fühlen und Empfinden des Körpers, ganz ohne ihn verändern zu wollen.
was sind Körperempfindungen?
Die Körperempfindung im engeren Sinn ist eine durch die Gesamtheit der Sinneswahrnehmungen vermittelte sensorische Repräsention des Körpers im Bewusstsein, also alles das was ich körperlich wahrnehme gehört zu meinen Körperempfindungen.
Den eigenen Körper zu spüren und sich bewusst wahrzunehmen, ist aus mehreren Gründen wichtig:
Dein Körper und seine Signale geben dir Auskunft über deine Bedürfnisse.
Dein Körper gibt dir ständig ein Feedback über deine Befindlichkeit.
Im Körper spürst du deine Gefühle. Auch deine Emotionen kannst du nicht ohne deinen Körper wahrnehmen. Dein Körper ist dein ständiger Begleiter: Du kannst das Haus nicht ohne ihn verlassen. Was in deinem Körper geschieht, beeinflusst, wie du dich fühlst.
Warum das wichtig ist den eigenen Körper zu spüren?
Körperempfindungen erforschen, spüren, wahrnehmen.
Körperempfindungen gehören zum Körper. Durch achtsames wahrnehmen von Körperempfindungen können wir einen besseren Zugang zu unseren Gefühlen und Emotionen herstellen, uns dadurch besser verstehen, kennenlernen und erforschen.
Zentral dabei ist das Spüren von Empfindungen im Körper ohne zu bewerten, dabei Ressourcen zu entdecken und sich diese zu Nutze zu machen. Somit kann ein Bewusstsein entstehen für unwillkürliche, unbewusste Bewegungen, Impulse, Haltungen, Spannungen, unbewusste Schutzreaktionen oder auch Signale der unterschiedlichen Nervensystemzustände. Auf diesem Weg kann die Spannung, die im Körper festgehalten wird, nach und nach, in kleinen Schritten und behutsam und durch ein Pendeln zwischen einzelnen Empfindungen, zwischen Belastendem und Ressourcen gelöst werden, so dass Emotionen nicht mehr überwältigend erlebt, verdrängt oder impulsiv ausagiert werden müssen.
Dabei geht es weniger um ein aktives Entspannen oder Verändern, als vielmehr darum, dass das Nervensystem langfristig umlernen kann: lernen, dass die Bedrohung nicht mehr existiert, so dass es von selbst wieder in einen balancierteren Zustand gelangt.
Es geht darum, Emotionen nicht mehr auszuhalten, sondern die Kapazität zu erweitern, sie zu halten – wie eine Mutter ihr Kind hält oder wie ein Gefäß seinen Inhalt hält (= Containment).
Das Körperbewusstsein wird gestärkt, so dass es möglich wird, (Warn-)Signale des Körpers wieder rechtzeitig zu bemerken und die Fähigkeit erweitert, eigene Bedürfnisse und Grenzen differenzierter wahrzunehmen und dafür einzustehen.
Du lernst dich Selbst zu regulieren, Stressquellen aufzudecken, Gefühle, Gedanken, Emotionen und Bedürfnisse in Einklang zu bringen.
Körpergefühl stärken und eigenen Körper als Kraftquelle erleben.
Welche Körperempfindungen kenne ich bereits?
Nehme gerne ein Blatt Papier zu Hand und notiere dadrauf jene Körperempfindungen die du bereits kennst oder an die du dich erinnern kannst.
Körperempfindungen können beispielsweise sein: Strömen, Pochen, Kribbeln, Wärme, Jucken, Druck, Feuchtigkeit oder Trockenheit, Zeihen, Stechen, Krampfen, Kitzeln, Zerren, Zucken, Gluckern, Härte oder Weichheit. Jede dieser Empfindungen kann angenehm, unangenehm oder neutral sein.
Mit Achtsamkeit übst du, alle Empfindungen als gleichwertig wahrzunehmen. Mit der Zeit wächst so deine Fähigkeit, die Signale deines Körpers zu verstehen.
Du kannst auch gerne deine Körperempfindungen auf die Körperkarte in die jeweiligen Körperbereiche eintragen an denen du sie in deinem Körper schon einmal mal gespürt hast. Wie eine solche Körperkarte aussieht, siehst Du hier unterstehend. Ein solcher Körperempfindungentagebuch hilft dir deine Körperempfindungen bildlich darzustellen und wiederkehrende Empfindungsmuster mit Gefühlen, Emotionen, Gedanken oder Bedürfnissen zu verknüpfen. Empfehlenswert ist ein solches Tagebuch über längeren Zeitraum zu führen.
Beispiel einer Körperkarte mit Körperempfindungen
Du hast Fragen oder suchst nach einer achtsamen Körper
therapeutischen Begleitung?
Strömen, Pochen, Kribbeln, Wärme, Jucken, Druck, Feuchtigkeit oder Trockenheit, Ziehen, Stechen, Krampfen, Kitzeln, Zerren, Zucken, Gluckern, Härte oder Weichheit. Jucken, Zwicken, Brennen, Stechen, Schmerz, enge in der Brust, Wärme, Kälte, Kribbeln, Gänsehaut, Herzklopfen, Anspannung , Entspannung, Kälte, Kälteschauer, Pochen, Pulsieren, Taub, Weichheit, Zittern (erweitere diese Liste um die Körperempfindungen Du sie von dir selbst kennst)
Jede dieser Empfindungen kann angenehm, unangenehm oder neutral sein.
welche Körperempfindungen gibt es noch?
Wie bewirkt etwa die Fähigkeit der gezielten Körperwahrnehmung einen besseren Umgang mit herausfordernden Situationen?
Indem Stressempfinden verringert und die emotionale Selbstregulationsfähigkeit gestärkt wird. Ein solches regelmäßiges Praktizieren von Achtsamkeitsübungen, die sich auf Körperwahrnehmung beziehen, führt – einfach zusammengefasst – dazu, dass sich die eigene Selbstwahrnehmungs- und Selbstregulationsfähigkeit und damit der eigene Umgang mit und das Erleben von Stress verbessert (Bornemann, 2017). weiter lesen >>
Du möchtest etwas über dich und deinen Körper erfahren und eine begleitete Körperwahrnehmungsreise erleben?
Durch achtsames wahrnehmen von Körperempfindungen können wir einen besseren Zugang zu unseren Gefühlen und Emotionen herstellen, uns dadurch besser verstehen, kennenlernen und erforschen. Eigene Selbstwahrnehmungs- und Selbstregulationsfähigkeit verbessern. Den eigenen Körper als Ressource erleben.
Gerne begleite ich dich auf deiner Körperwahrnehmungsreise. Die Reise beginnt mit dem achtsamen erforschen deiner Körperempfindungen. Du bekommst von mir Arbeitsblätter, Übungen und viele Anregungen. Wir treffen uns regelmässig um die Erkentnisse zu besprechen, Online oder hier bei mir in meiner Praxis in Hannover Südstadt. Mache gerne den ersten Schritt und schreibe mir eine Email mit dem Betreff: “Körperwahrnehmungsreise – Körperempfindungen spüren”
Kontakt:
Praxis für Körpertherapie und Massage I achtsam berührt sein
Anna Mastalerz
Brehmstr. 56
30173 Hannover
Email: kontakt@achtsam-beruehrt-sein.de
T: 0173 36 220 92 (Whatsapp)