So funktioniert das Autogene Training
Das Autogene Training kann dein Leben auf vielfältige Weise erleichtern. Es hilft Dir, körperliche Beschwerden zu lindern, Stress zu reduzieren, sich rund um zu entspannen. Du kannst damit zudem auch deine Lebensziele verwirklichen.
Das Autogene Training ist von Anfang an wirksam, es funktioniert gleich in der ersten Übungsstunde. Die Entspannungsmethode wirkt sich aber immer effektiver aus, je mehr Erfahrung Du damit gesammelt hast. Zunächst geht es erst einmal darum, eine einfache Form der Selbsthypnose zu erlernen, indem Du Dir dannselbst einen Auftrag erteilst.
Alle Übungen und Anregungen, bauen gezielt aufeinander auf, indem sie ein immer tieferes Selbsthypnotisches Stadium herstellen.
Die Rücknahme
Mit dem Autogenen Training begleitest Du Dich selbst in eine leichte Hypnose, einen Zustand, in dem dein Körper und dein Geist besonders empfänglich für Suggestionen sind. Ähnlich wie nach einer Hypnose die hypnotisierte Person aufgeweckt werden muss, ist es nach der Selbsthypnose des Autogenen Training wichtig, die sogenannte Rücknahme durchzuführen: Damit kommst Du aus der Tiefenentspannung in den normalen Wachzustand zurück. Dies geschieht in dem Du Schrittweise die tiefe Entspannungsreaktion des Körpers wieder "zurücknimmst". Da die Rücknahme sehr wichtig ist, erlerne sie am besten gleich zu Anfang und bevor Du zu den Vorsatzformeln und dem Visualisieren übergehst.
Die Grundübungen
Du beginnst mit den sogenannten Grundübungen, bei denen Du lernst einen Zustand der Ruhe, Schwere und Wärme herzustellen. Mit der Ruhe beginnt die Entspannung. Schwere und Wärme führen bereits in einen leichten Trancezustand, der dem des Einschlafen ähnelt. Dein Körper wird langsam schwer, die Muskulatur lockert sich, gleichzeitig lösen sich Verspannungen. Die Wärme sorgt für eine verstärkte Durchblutung des gesamten Körpers, wodurch gleichzeitig leichtere Beschwerden oder Probleme gelindert werden können. Als nächstes lernst Du die Atemübung durch die Du in eine noch tiefere Entspannung hineingleiten kannst. Und die darauf folgenden Übungsteile führen dann auf eine kleine Reise durch den Körper: mit Hilfe der Puls- und Herzübung, der Bauchraumübung und der Stirnkühleübung. Indem Du Dir so einen Zugang zu den Organen verschaffst, lernst Du auch, diese gezielt zu steuern und im Bedarfsfall Beschwerden, wie beispielsweise Kopfschmerzen oder Magen-Darm-Probleme, zu lindern oder sogar zu beheben.
Die Vorsatzformeln
Im tiefen Entspannungszustand des Autogenen Training ist man in der Lage, direkt mit seinem Unbewusstem zu kommunizieren. Mittels sogenannter Vorsatzformeln, kann man sich selbst hypnotische Weisungen erteilen, die vom Unbewussten direkt umgesetzt werden. Es sind Aufträge die man an sich selbst oder einzelne Bereiche des Körpersystems gibt und die in der entspannten Haltung leicht aufgenommen werden können. Sie reichen von der ganz einfachen Formel "Ich bin Ruhig", die jede Grundübung einleitet, bishin zu komplexeren Inhalten wie " Ruhe und Geborgenheit durchströmen mich jederzeit".
Visualisieren
Das Unbewusste arbeitet viel mehr mit Bildern als mit Worten. Wie wir wissen, teilt es sich beispielsweise in Träumen mit. Umgekehrt ist es auch durch Bilder stärker ansprechbar. Beim Visualisieren werden deshalb im Entspannungszustand des Autogenen Trainings innere bildhafte Vorstellungen bewusst eingesetzt. Mithilfe des Autogenen Trainings verinnerlichte Bilder und Sätze können dann auch im äusseren Leben recht schnell Wirklichkeit werden. Du bereitest also von innen her einen Wandel vor.
Mit Autogenem Training nutzt Du die Kraft deiner Gedanken für mehr innere Ruhe und Entspannung. Hast Du Lust eine Entspannungsmethode kennenzulernen, sie Dir hilft Dich körperlich zu entspannen?
Beginne noch heute mit dem Kurs “Autogenes Training – Grundstufe” und lerne Dich selbst tief zu entspannen.