Was bedeutet vegetative Umschaltung?

Über die Suggestionen und inneren Bilder des Autogenen Trainings beeinflusst wird direkt das vegetative Nervensystem, das alle unbewusst im Körper ablaufenden Reaktionen steuert. Es arbeitet über zwei Nerventränge, den Sympathikus und den Parasympathikus. Diese Nervenstränge sind unter anderem für folgende Vorgänge im Körper verantwortlich:

  • Erhöhung und Reduzierung der Muskelspannung
  • Anspannung und Erschlaffung der Gesässmuskulatur
  • Blutdruckanstieg und Abfall
  • Weitung der Atemwege
  • Gesteigerte Aktivität der Flimmerhärchen in den Bronchien und vermehrte Schleimbildung
  • Erhöhung und Reduzierung der Herzfrequenz und der Kontraktionskraft
  • Hemmung aller Funktionen des Verdauungstraktes sowie vermehrte Bildung von Speichel, Verdauungssäften und auf die Verdauung wirkenden Hormonen
  • Verringertes und vermehrtes Schwitzen
  • Vermehrte Ausschüttung der Hormone Adrenalin und Noadrenalin sowie schmerzdämpfender Endorphine

In der Regel steigert der Sympathikus die Stoffwechselaktivität und damit die Leistungsbereitschaft des Körpers, während der Parasympathikus eher eine beruhigende Funktion hat. Mit Hilfe des autogenen Trainings gelingt es, die Aktivität des Sympathikus zu reduzieren und die des Parasympathikus zu steigern. Es wird vermehrt Noradrenalin ausgeschüttet, dessen beruhigende Wirkung über Stunden anhält.

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