Der gelungene Wechsel zwischen Spannung und Entspannung entscheidet mit darüber ob wir uns wohlfühlen oder nicht. Der körperlich verkrampfte und verspannte Mensch ist auch seelisch verkrampft, und meist sind auch seine Umweltbeziehungen ein einziger Krampf. Spannungen hat es im Leben des Menschen schon immer gegeben, aber heute scheint es schweriger zu sein sich zu entspannen als früher, wo der Tag noch in Ruhe ausklang. Und es scheint auch als ob wir heute Spannungen weniger gut vertrügen und verkraften.

Obwohl das sich entspannen können ein völlig normaler Vorgang ist, kommt es oft nicht zu notwendigen Lösung der Spannung. Der Moderne Mensch befindet sich  dauernd im Anlauf, ohne zum Absprung zu kommen. Die Entspannungsmethode des Autogenen Training, die “konzentrative Selbstentspannung”, ist dem modernen, stets unter Zeitdruck leidenden Menschen geradezu auf den Leib geschnitten. Mit der Hinwendung zum eigenen Körper erfährt der übende, das er nicht nur einen Leib hat, sondern das er auch ein Leib ist. 

Autogenes Training ist viel mehr als nur ein Entspannungsverfahren. Es versetzt uns in die Lage, unseren Körper zu verstehen und auf seine Eigenarten, Probleme und Nöte einzugehen. Autogenes Training kann sogar helfen, gestörte Organfunktionen wieder zu harmonisieren. Zudem ist Autogenes Training ein effektiver Weg, mit Stresssituationen umzugehen und aktiv an der positiven Gestaltung seines eigenen Lebens mitzuwirken, um nicht mehr nur Spielball seiner Gefühle und Konditionierungen zu sein.

was ist Autogenes Training?

Die Entspannungsmethode um die es hier geht heisst: „Autogenes Training“. Es ist eine Methode, sich selbst ruhig zu stellen, sich zu entspannen und zu erholen. Autogenes Training greift positiv in das vegetative Nervensystem ein, und somit in die Funktion der Organe. Autogenes Training auch kurz AT genannt, ist heute ein anerkanntes Psychotherapieverfahren das sowohl in der Prophylaxe (Vorbeugung) und Psychohygiene als auch in der Therapie (Behandlung) angewendet wird. Im Bereich der Vorbeugung ist AT sehr wirkungsvoll, da es durch regelmässiges üben und Anwenden, durch Integration ins tägliche Leben, Stresserkrankungen und psychosomatische Krankheiten weitgehend verhindern kann. Das ist ein verfahren das Erwachsene unabhängig von Alter, Bildungsgrad und sozialem Herkommen und auch Kinder, ab etwa 8 bis 10 Jahre, lernen können.

Das Autogene Training ist gut erforscht. Entwickelt hat die Methode der Nervenarzt Professor Johannes H. Schultz in den 30er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts. Er zeigte seinen Patienten, wie sie Techniken der Hypnose selbst für sich anwenden konnten. Die Patienten von Schulz beschrieben die erstaunliche Wirkung, die sie von ihnen selbst erreichten Hypnose erlebten: ein Gefühl der Schwere und Wärme und eine tiefe Ruhigstellung und dadurch eine große Erholung des Nervensystems und des Gesamtorganismus. Alle von Schulz behandelten Menschen beobachteten bei sich ein Umschalten und erlebten dadurch ein subjektives, körperliches Wohlgefühl das sich in Schwere und Wärme ausdrückte. Das subjektive Wohlbefinden des Menschen äussert sich nun aber nicht nur in der subjektiv empfundenen Ruhe, Schwere und Wärme, sondern es lässt sich an dem gesamten vegetativen Nervensystem sowie an der psychischen Befindlichkeit ablesen. Seele und Körper stehen in ständiger Verbindung und reagieren synchron. Wird das eine belastet, reagiert auch das andere und umgekehrt.
Im AT wird der erwünschte Zustand der Ruhe und Entspannung durch Konzentration erreicht. Deshalb spricht man auch von der “konzentrativen Selbstentspannung.”

Ein Mensch lebt nur dann gesund, wenn das Wechselpiel von Spannung und Entspannung befriedigend und ausreichend geschieht. Diese Polarität ist aber bei vielen Menschen gestört. Sie bleiben in einer “Daueranspannung”, die man als “Distress”, beschreiben kann, dieser hat körperliche und seelische Folgen.

 

Entspannung und Körperbewusstsein

Die für Anfänger geeignete Grundstufe lehrt die Umschaltung vom Wachzustand auf Entspannung und wieder zurück. Sie fördert in erster Linie Entspannung und Körperbewusstsein.

was lernt man durch das Autogene Training?

Mit der Methode wird Ruhe und Entspannung gelernt sowie ein verbessertes Konzentrationsvermögen stellt sich ein. Das autogene Training fördert allgemein die Stressverträglichkeit und ist hilfreich bei chronischen Schmerzen.

Die für Anfänger geeignete Grundstufe lehrt die Umschaltung vom Wachzustand auf Entspannung und wieder zurück. Sie fördert in erster Linie Entspannung und Körperbewusstsein.

Die Anwendungsbereiche des autogenen Trainings bestehen für gesunde Menschen vor allem in der Stressreduktion, im Sport, in der Managerschulung, in der Vorbeugung gegen Burnout-Syndrom und im Bereich des Lernens. Zudem hat sich Autogenes Training zur Bekämpfung von Schlafstörungen bei Befreiung von Angstzuständen, Befreiung von Zwängen, Abbau von Aggressionen, Augen und Ohrenstörungen, Hilfe für Raucher, Hilfe für Alkoholgefährdete, Erleichterung bei Schwangerschaft und Frauenkrankheiten, leichter und besser Arbeiten, für extreme Lebenssituationen, leichtere Gewichtsabnahme, Befreiung von Schlafmitteln erfolgreich bewährt.

was sind die Anwendungsbereiche des Autogenen Training?

wie ist das Autogene Training aufgebaut?

Das Autogene Training ist systematisch aufgebaut. Neben der Schwere- und der Wärmeübung gibt es weitere Übungen, die alle dazu dienen, deinen Körper zu entspannen. Nach einiger Zeit des übens werden sich die Gefühle wie Wärme und der Schwere schneller einstellen und sich auf den ganzen Körper ausweiten. Weitere Übungen beziehen den Atem, das Herz und andere Körperbereiche mit ein.

Die Wirkungen und Möglichkeiten des Autogenen Trainings. Autogenes Training entspannt, beruhigt auch den Kreislauf, steigert die Konzentrationsfähigkeit, schafft einen klaren Kopf und hilft dabei, Körper und Geist mit den eigenen Gedanken positiv zu beeinflussen. Die Konzentration auf einzelne Körperteile beeinflusst das vegetative Nervensystem positiv. Dein allgemeines Erregungsniveau sinkt. Du wirst weniger reizbar und kannst gelassener auch schwierige Situationen meistern.

Der durch autogenes Training hervorgerufene Entspannungszustand bewirkt eine Veränderung von ansonsten nicht beeinflussbaren Körperfunktionen. Diese positiven Effekte sind gleichermaßen auf körperlicher wie auch auf psychischer Ebene wirksam. Verkrampfungen können gelöst, Schmerzen gelindert und seelische Spannungen vermindert werden.

Autogenes Training kann sowohl eigenständig eingesetzt werden als auch medizinische und therapeutische Anwendungsgebiete im Rahmen eines ganzheitlichen Behandlungskonzepts unterstützen.

was bewirkt das Autogene Training?

Mit Autogenem Training nutzt Du die Kraft deiner Gedanken für mehr innere Ruhe und Entspannung. Hast Du Lust eine Entspannungsmethode kennenzulernen, sie Dir hilft Dich körperlich zu entspannen? 

Beginne noch heute mit dem Kurs “Autogenes Training – Grundstufe” und lerne Dich selbst tief zu entspannen.